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Haizahnfarn

WISSENSCHAFTLICHER NAME: Selenicereus chrysocardium (ehemals Epiphyllum)

 BEKANNTER NAME: Farnkaktus, Goldherzkaktus

KLIMA (HERKUNFT): Mexiko | Tropischer Regenwald (Epiphyt)

BESCHREIBUNG: Der Farnkaktus ist ein botanisches Wunder. Er ist ein dornenloser, epiphytischer Kaktus, der massive, abgeflachte, zickzackförmige Zweige bildet, die wie riesige, gezackte Farnwedel aussehen. Die „Zähne“ sind tief gelappt und von einem satten, glänzenden Grün. In der Natur wächst er auf Bäumen und bringt im ausgewachsenen Zustand spektakuläre, nachtblühende weiße Blüten hervor, die einen Durchmesser von bis zu 30 cm erreichen können und eine Fülle goldener Staubgefäße aufweisen.

Haizahnfarn Pflanzenpflege

Beleuchtung

Lichtbedarf: Helles indirektes Licht

Da es sich um einen Regenwaldkaktus (keinen Wüstenkaktus) handelt, bevorzugt er gefiltertes Licht.

Der ideale Standort: Helles, gefiltertes Licht. Er liebt einen Platz in der Nähe eines Ost- oder Westfensters.

Direkte Sonne: Morgensonne ist in Ordnung, aber intensive Nachmittagssonne führt dazu, dass die Stiele gelb ausbleichen oder „Sonnenbrandflecken“ bekommen.

Wenig Licht: Er verträgt zwar recht gut weniger Licht, wächst dann aber sehr dünn und „langbeinig“ und wird niemals seine berühmten riesigen Blüten hervorbringen.

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Bewässerung

Kurztipp: Lassen Sie die oberen 50-75% der Erde zwischen den Wassergaben austrocknen.

Diese Pflanze mag mehr Wasser als ein typischer Kaktus, aber weitaus weniger als ein echter Farn.

Die Routine: Gründlich gießen, bis das Wasser aus den Abflusslöchern läuft, dann warten, bis die Erde größtenteils trocken ist, bevor erneut gegossen wird.

Das Anzeichen für Trockenheit: Wenn die „Zähne“ faltig aussehen oder sich schlaff statt fest und knackig anfühlen, ist es Zeit zu gießen.

Winter: Reduzieren Sie das Gießen auf einmal alle 3–4 Wochen, da sich das Wachstum verlangsamt.

Temperatur

Bevorzugte Temperatur: 65° – 85°

Der Haifischzahnfarn liebt warme, feuchte Umgebungen.

Die Gefahr: Er ist nicht frosthart. Halten Sie ihn im Winter von kalter Zugluft und Fenstern fern. Temperaturen unter 10 °C können dazu führen, dass die Stängel weich werden und braun verfaulen.

Stabile Wärme: Gleichmäßige Wärme ist das Geheimnis, um diese Pflanze dazu zu bringen, ihr gewaltiges, bis zu 1,80 Meter langes Rankpotenzial zu erreichen.

Luftfeuchtigkeit

Bevorzugte Luftfeuchtigkeit: 50 – 70 %; mäßige/hohe Luftfeuchtigkeit

Obwohl es sich um einen Kaktus handelt, sorgen seine Ursprünge im Regenwald dafür, dass er eine höhere Luftfeuchtigkeit bevorzugt als seine Verwandten aus der Wüste.

Widerstandsfähigkeit: Er ist deutlich toleranter gegenüber trockener Raumluft als ein echter Farn. Sollte Ihre Wohnung jedoch sehr trocken sein, können sich die Spitzen der „Zähne“ braun verfärben.

Der Extra-Schub: Ein Luftbefeuchter oder gelegentliches Besprühen helfen ihm, schneller zu wachsen und größere, üppigere Triebe zu entwickeln.

Zusätzliche Pflanzenpflege

Vermehrung
Diese Pflanze lässt sich unglaublich einfach durch Stecklinge vermehren. Vermehrung: Schneiden Sie einen Abschnitt eines "Wedels" ab, der mindestens 15 cm lang ist. Lassen Sie das Schnittende 2–4 Tage lang abtrocknen (kallusieren), bis sich eine harte Haut bildet. Stecken Sie das abgetrocknete Ende in feuchtes Perlit oder Kakteenerde. Tipp: Sie kann auch in Wasser bewurzelt werden, wobei die "Kallus- und Erdmethode" bei dieser Art Fäulnis effektiver verhindert.
Giftigkeit
Kurze Warnung: Ungiftig für Katzen, Hunde und Menschen. Dies ist eine 100% haustiersichere Pflanze und somit eine großartige Alternative für alle, die den "Farn-Look" ohne das Risiko einer Giftigkeit oder den hohen Gießaufwand eines echten Farns wünschen.
Umtopfen
Umtopfen: Alle 2 Jahre. Da es sich um eine epiphytische Pflanze handelt, macht es ihr nichts aus, wenn sie leicht durchwurzelt ist. Topfwahl: Ein Hängekorb ist ideal, da die Stängel mit der Zeit mehrere Meter lang herabhängen können. Stütze: Wenn Sie möchten, dass sie aufrecht wächst, benötigen Sie einen stabilen Moosstab oder ein Rankgitter, da die schweren Stängel sonst mit der Zeit umkippen.
Rückschnitt
Pflege: Verwenden Sie eine sterilisierte Schere, um vergilbte oder beschädigte Stängel zu entfernen. Größenkontrolle: Wenn die Pflanze für Ihren Platz zu groß wird, schneiden Sie die Stängel einfach zurück; die Abschnitte können Sie verwenden, um neue Pflanzen zu züchten! Reinigung: Wischen Sie die breiten, flachen Stängel einmal im Monat mit einem feuchten Tuch ab, damit die Pflanze "atmen" kann und glänzend aussieht.
Dünger
Kurzer Tipp: Düngen Sie während der Wachstumsphase regelmäßig, um die Blütenbildung zu fördern. Anwendung: Ein ausgewogener flüssiger Zimmerpflanzendünger oder ein auf die Hälfte verdünnter Kakteendünger. Wann düngen: Alle 2–4 Wochen im Frühjahr und Sommer. Blütenpracht: Im späten Winter/frühen Frühjahr können Sie auf einen phosphorreichen Dünger (Blütenbooster) umsteigen, um die riesigen, nachtblühenden Blüten zu fördern. Winter: Stellen Sie das Düngen im Winter komplett ein.
Erde
Standard-Blumenerde ist zu schwer und lässt die Wurzeln verfaulen. Ideale Mischung: Eine Mischung für Aronstabgewächse oder Orchideen, die eine hohe Luftzirkulation ermöglicht. Empfohlene Mischung: 1 Teil Kakteenerde, 1 Teil Orchideenrinde und 1 Teil Perlit (oder Bims). Dies ahmt die luftigen Ablagerungen der Baumäste nach, an denen sie in freier Natur wächst.

Hängende Höhen

Haizahnfarn Lichtbedarf: Helles indirektes Licht

Wenn sich Ihre Pflanzensammlung langsam wie ein Meer aus Grün anfühlt, ist es vielleicht an der Zeit, etwas mit echter Farbe hinzuzufügen. Zwei Pflanzen, die einen Blick wert sind, sind der Blausternfarn mit seinen weichen, blaugrauen Wedeln und die Echeveria, eine rosettenartige Sukkulente, die je nach Sorte in Blau-, Rosa- und Lavendeltönen erhältlich ist.